Die Ausstellung besteht aus 181 Tafeln und 3 Spiegeln.
Sie porträtiert 169 Menschen, die seit der Vereinigung Deutschlands bis Ende 2011 durch rechts motivierte Gewalttaten zu Tode kamen. Am Anfang stehen zwei Tafeln mit einem einführenden Text und eine weitere mit einem Bildnachweis. Eingerahmt von vier leeren Tafeln zu Beginn und sechs am Ende, welche die Opfer vor 1990 bzw. nach 2011 repräsentieren folgen nun in chronologischer Ordnung, die 169 Tafeln für die Todesopfer rechter Gewalt. Auf einigen ist ein gerastertes Foto der getöteten Person abgebildet. Auf allen Tafeln finden sich Angaben zum jeweiligen Menschen, wie etwa sein Name, sein Alter oder sein Beruf. Zudem wird der tödliche Angriff knapp skizziert. Die Angaben basieren auf Medienberichten und sind daher lückenhaft; wurde kein Bild eines Opfers veröffentlicht, ist sein Porträt durch eine leere Rasterfläche ersetzt. Unterbrochen wird die Reihe durch drei Spiegeltafeln mit den Aufschriften »Täter?«, »Opfer?«, »Zuschauer?«. Zwischen die Porträts der Opfer sind beliebig gewählte Urlaubspostkarten montiert, die das Selbstverständnis von Gastfreundschaft und Offenheit mit der Realität von Hass und Gewalt in ein Spannungsfeld setzen. Alle Texte sind in deutscher und englischer Sprache.

AUSSTELLUNG

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